Diese Schulordnung stellt Regeln auf, die uns das Zusammenleben erleichtern sollen. Wenn wir alle Rücksicht aufeinander nehmen, wenn wir tolerant sind dem anderen gegenüber und wenn wir uns bemühen, freundlich miteinander umzugehen, brauchen wir nur wenige Regeln.
Bemüh dich bitte diese Regeln einzuhalten.
In der Schule will ich mich wohl fühlen. Auch meine Klassenkameraden sollen sich wohl fühlen können. Dazu kann ich selbst beitragen.
Ich streite mich nicht,
gehe freundlich mit meinen Mitschülern um und nehme Rücksicht.
Ich halte meinen Arbeitsplatz sauber
und aufgeräumt. Abfälle werfe ich regelmäßig in den Abfallkorb oder Papier-Container und sammle sie nicht unter dem Tisch.
Ich gehe sorgfältig um
mit meinen eigenen Sachen und mit den Sachen meiner Mitschüler. Wenn mir trotzdem einmal etwas kaputt geht oder ich etwas verliere, das mir nicht gehört, dann muss ich es bezahlen oder ersetzen.
Ich komme nicht
früher zur Schule als 15 Minuten, bevor der Unterricht beginnt.
Meine Schultasche oder meinen Sportbeutel
stelle ich sicher so ab, dass keiner darüber fallen kann, oder ein Durchgang oder Zugang versperrt wird. Bei schlechtem Wetter werden die Sachen auf den Bänken unter den Wandelgängen oder an den verabredeten Plätzen im Neubau abgestellt.
Ich versammle mich
mit meinen Klassenkameraden am verabredeten Anstellplatz (vor meiner Klasse, vor der Sporthalle, auf dem Schulhof), wenn es um 5 Minuten vor 8 Uhr oder nach der großen Pause zum ersten Mal klingelt. Dort warte ich auf meinen Lehrer oder meine Lehrerin. Wenn er oder sie 5 Minuten nach dem Klingeln noch nicht da ist, gehen 2 Kinder ins Büro oder Lehrerzimmer und melden es dort.
Ich packe
in der ersten Unterrichtsstunde sofort alles aus, was ich für den Unterricht brauche.
Ich räume
nach jeder Unterrichtsstunde die Sachen in meine Schultasche, die ich nicht mehr brauche, und packe alles für die nächste Stunde auf meinen Tisch. Abfälle räume ich sofort in den entsprechenden Abfallbehälter.
In der Pause möchte ich mich erholen, damit ich im Unterricht dann wieder gut aufpassen kann.
Ich kann frühstücken.
Mein Pausenbrot und mein Getränk nehme ich mit auf den Hof, eine Glasflasche aber nicht – das ist gefährlich, denn sie kann zerbrechen. Manchmal frühstücken wir auch zusammen im Klassenzimmer.
Ich vergesse nicht,
dass ich auch einmal zur Toilette muss. Dafür ist die Pause auch da! Das „Örtchen“ ist aber kein Ort zum Toben oder Verstecken. Lieber wieder schnell an die frische Luft! Jeder hat das Recht dort ungestört und unbelästigt zu sein.
Ich kann spielen.
Zum Beispiel mit Bällen, Springseilen oder anderen Spielsachen aus den blauen Spieletonnen. Nach den Osterferien und bis zu den Herbstferien bei schönem Wetter auch auf dem Rasenplatz. In der Zeit dazwischen hat der Rasen Pause. Fußball spielen wir mit normalen Lederbällen grundsätzlich auf dem Rasenplatz. Mit Schaumstoffbällen ist das Fußballspielen bei trockenem Wetter das ganze Jahr über auch auf dem übrigen Hofgelände erlaubt.
Basketball spielen
wir mit Basketbällen im Korbbereich.
Tischtennis spielen
wir nur mit TT-Bällen, Softbällen und Tennisbällen an den TT-Tischen. Große Bälle sind hier nicht erlaubt.
Ich denke daran,
dass ich mit Gummi- und Tennisbällen und im Winter mit Schneebällen nicht werfe und schieße, damit ich meine Mitschüler nicht gefährde oder gar verletze.
Ich weiß,
in der Pause heißt es: „FAIR SEIN!“ Genau wie ich möchten auch andere in Ruhe spielen und frühstücken – also störe und ärgere ich andere nicht.
Ich vergesse nicht,
dass unsere Grünanlagen geschont werden müssen. Es macht Spaß, sich zu verstecken, aber das Abreißen von Pflanzenteilen und Herumklettern auf Sträuchern und Bäumen muss unterbleiben.
Ich weiß,
dass nur auf den Spielplätzen geschaukelt, ge turnt und geklettert werden darf. Auf Überdachungen, Fußballtoren, Containern und auch auf dem Fahrradhof habe ich nichts zu suchen. Bälle und andere Sachen, die auf Vordächern liegen, hole ich nach dem Unterricht zusammen mit dem Hausmeister oder einer Lehrkraft wieder herunter.
Ich fahre
täglich mit dem Bus zur Schule und nach Hause, wenn ich in Thune oder Harxbüttel wohne.
Ich warte
in der Eingangshalle, wenn es stark regnet.
Ich bin besonders vorsichtig
an der Bushaltestelle vor der Schule.
Ich warte
so lange auf dem Vorplatz oder Fußweg und stehe nicht auf dem Radweg.
Ich steige in den Bus
erst dann ein, wenn der Busfahrer oder die Aufsichtslehrkraft das Zeichen dafür gibt.
Ich drängle nicht
beim Einsteigen, denn das ist gefährlich.
Ich suche mir
im Bus nach Möglichkeit einen Sitzplatz, damit ich sicherer fahre. Die Erst- und Zweitklässler haben immer Vorrang.
Ich weiß,
dass ich die Eingangsbereiche frei halten und mich gut festhalten muss, wenn ich keinen Sitzplatz habe.
Ich drängele nicht
und behindere keinen beim Aussteigen, denn das ist gefährlich.
Ich verlasse
das Schulgelände nur nach Schulschluss. Sollte ich einmal Unterricht im Gebäude oder in der Turnhalle des Lessinggymnasiums haben, dann warte ich, bis mich meine Lehrerin oder mein Lehrer an der verabredeten Stelle abholt.
Erst wenn ich in der 4. Klasse
die Radfahrprüfung bestanden habe, könnte ich bei einem langen Schulweg mit dem Fahrrad kommen. Mein Rad stelle ich auf unserem Fahrradparkplatz ab und schließe es am Ständer fest.